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Un­se­re Ge­schich­te

1955: Am 15. De­zem­ber wird der Grund­stein zur Ver­eins­grün­dung ge­legt. Aus den ca. 20 zur Grün­dungs­sit­zung er­schie­ne­nen Per­so­nen wer­den fol­gen­de sechs zur ers­ten Vor­stand­schaft ge­wählt:

  1. Vor­sit­zen­der: Au­gust Fi­scher, 2.: Otto Weyh
  2. Schrift­füh­rer Anton Schmid, 2.: Anna Ruf
  3. Kas­sier: Erich Mär­kert, 2.: Rup­pert Rei­sin­ger

Somit ist für das Erste die Theo­rie einer Ver­eins­grün­dung ab­ge­schlos­sen. Damit der
prak­ti­sche Teil eines Turn­ver­eins auch ord­nungs­ge­mäß ab­ge­hal­ten wer­den kann, ge­winnt
Hans Pen­nin­ger 2 Übungs­lei­ter und Jo­se­fa Fi­scher und Xaver Sai­ler für den neuen Ver­ein.

1956: Am 16. Ja­nu­ar ist es dann so­weit – der erste Trai­nings­tag kann be­gin­nen. Ort der
Be­geg­nung war Diens­tag und Frei­tag­abend in der Turn­hal­le der Schu­le an der Senf­ten­au­er
Stra­ße. Ab April wird dann auch der Don­ners­tag­abend von der Stadt ge­neh­migt. Noch im
sel­ben Jahr kann die erste Kin­der­ni­ko­laus­fei­er ver­an­stal­tet wer­den.

1957: Es hat sich etwas getan in­ner­halb des ers­ten Jah­res. Ins­ge­samt zäh­len nun schon
177 Per­so­nen zum Ver­ein, davon 2/3 Kin­der. Im Mai die­ses Jahrs über­nimmt Otto Weyh den
Vor­sitz von Au­gust Fi­scher. Zu­sam­men mit den üb­ri­gen FTM-​Vereinen kann im Sep­tem­ber
das neue Ju­gend­heim in Dachau-​Mitterndorf er­öff­net wer­den. In den nächs­ten 2 Jah­ren
neh­men ak­ti­ve Sport­ler an zahl­rei­chen sport­li­chen Groß­ver­an­stal­tun­gen teil.

Die 60-er Jahre: Nach nur fünf Jah­ren des Be­stehens des Ver­eins wird der Name von FT
München-​Kleinhadern in Freie Tur­ner­schaft München-​West um­be­nannt. Nach einem
Bil­der­buch­start der Ver­eins­ar­beit macht sich nun die erste Krise breit. Nur noch je­weils 6
Mit­ar­bei­ter in Ver­eins­füh­rung und Turn­be­trieb leis­ten dem Ver­ein wei­ter­hin die Treue. Erst
die An­schaf­fung eines neuen gro­ßen Tram­po­lins bringt den er­hoff­ten Auf­schwung mit sich.
Des Wei­te­ren kann nun, da die Be­nut­zung der Gym­nas­tik­hal­le ge­neh­migt ist, das
Pro­gramm­an­ge­bot etwas er­wei­tert wer­den. Xaver Sai­ler tritt dort mit der neu ein­ge­führ­ten
Ski­gym­nas­tik einen un­ge­heu­ren Boom los. Gleich­zei­tig schul­te er auf diese Weise sei­nen
Nach­fol­ger Hans Mül­ler, der über Jahr­zehn­te bei uns als Übungs­lei­ter tätig war! Wegen des
im­mensen An­stiegs der Leis­tungs­an­for­de­run­gen im Tram­po­lins­port, wird die letz­te
Wett­kampf­rie­ge des Ver­eins auf­ge­löst. Im Ge­rät­tur­nen voll­zog sich die­ser Akt be­reits ei­ni­ge
Jahre zuvor.

Die 70-er Jahre: Die erste Hand­lung im neuen Jahr­zehnt ist die Über­ga­be des 1. Vor­sit­zes
von Otto Weyh an sei­nen Sohn, Karl Weyh, der die­ses Amt über 30 Jahre lang in­ne­hält.
Neue Auf­ga­ben kom­men auf den Ver­ein zu, so wird z.B. das für die FT Mün­chen
or­ga­ni­sier­te Kin­der­sport­fest zum Mus­ter für die fol­gen­den Jahre. Ein neues Hoch zeich­net
sich ab, zu­min­dest in den Kleinst­kin­der­turn­stun­den. Unter der Lei­tung von Luise Süm­mich
tur­nen be­reits bis zu 40 Kin­der. Ei­ni­ge Jahre spä­ter prä­gen wie­der stark sin­ken­de
Mit­glie­der­zah­len das Ver­eins­le­ben. Ein­zi­ger Licht­blick bleibt das Ju­gend­tur­nen, das aus
allen Näh­ten zu bers­ten droht. Auch das 20-​jährige Ju­bi­lä­um steht an, wel­ches aus­ge­las­sen
ge­fei­ert wird. Wei­te­re po­si­ti­ve Nach­rich­ten ma­chen die Runde: Erst­ma­lig kann auch in den
Fe­ri­en der Gym­nas­tik­be­trieb fort­ge­führt wer­den; die Da­men­gym­nas­tik muss auf Grund des ge­wal­ti­gen An­drangs ge­teilt wer­den; der Trai­nings­be­trieb kann nun bis 21.30 Uhr ge­hal­ten
wer­den. Un­er­freu­li­che Nach­rich­ten hin­ge­gen kom­men aus der Füh­rungs­rie­ge; Erich Mär­kert,
der Kas­sier, ist schwer er­krankt und hin­ter­lässt eine große Lücke. Neu ein­ge­rich­tet wer­den,
aus dem Stan­dard­spiel der Spiel­stun­de, Vol­ley­ball, und aus dem alten Dusch­raum ent­steht
ein Tisch­ten­nis­kel­ler. Ein er­neu­ter Wech­sel steht zum Ende des Jahr­zehnts an: Die
Bei­trags­kas­sie­rer Otto Weyh und Josef Fi­scher Über­ge­ben ihr Amt an Re­na­te Mayr, Rita
Stengl und Gi­se­la Breu­er.

Die 80-er Jahre: Ein schlech­ter Start in die neue De­ka­de – Es kur­siert mal wie­der die
Nach­richt der rück­läu­fi­gen Mit­glie­der­zah­len. Be­son­ders be­trof­fen ist dies­mal die An­zahl der
Kin­der. Aus­glei­chend dazu star­tet der neue Ren­ner des Ver­eins­pro­gramms; die
Jazz­gym­nas­tik unter der Lei­tung von An­ne­ma­rie von Thun. Unter dem Motto „25 Jahre FTM-
West“ wird das Ju­bi­lä­um des Ver­eins mit vie­len Ver­an­stal­tun­gen ge­fei­ert. Nach nun mehr als
25 Jah­ren steht ein wei­te­res Novum an: Tisch­ten­nis, unter der Lei­tung von Franz Art und
Man­fred Lüh­mann be­rei­chert das Ver­eins­pro­gramm. Mitte der 80-er Jahre neh­men dann
auch die Mit­glie­der­zah­len wie­der zu. Dies ist vor allem auch am Ge­rät­tur­nen für Ju­gend­li­che
und Er­wach­se­ne deut­lich zu er­ken­nen. Im Laufe der Jahre hat sich be­reits ei­ni­ges getan und
so gab es meh­re­re öf­fent­li­che Auf­trit­te bei den Stadt­teil­wo­chen und beim Tag des Sports.
Eine gute Übungs­lei­ter­aus­bil­dung wird immer wich­ti­ger. Viele Hel­fer und Vor­tur­ner
ent­schei­den sich, die­sen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Zu­kunft zu tun. Ein wei­te­rer Schritt in
Rich­tung Zu­kunft ist die Um­stel­lung der Mit­glie­der­ver­wal­tung auf rein rech­ner­ge­stütz­te
Da­ten­ver­ar­bei­tung.

Die 90-er Jahre: Georg F. Schnei­der, en­ga­gier­ter Turn­trai­ner, wech­selt zu uns und baut hier
eine sehr ak­ti­ve Bu­ben­ge­rä­te­turn­grup­pe auf. Der An­fang für mehr als 10 Jahre er­folg­rei­che
Ju­gend­ar­beit ist ge­macht. Die Vor­schul­kin­der sind seit Jah­ren sehr zahl­reich und brau­chen
immer wie­der viele Helfer-​Innen aus der Ju­gend­grup­pe. Die Angel-​Dancers, Mäd­chen der
FTM-​West und des ESV Laim, unter der en­ga­gier­ten Lei­tung von An­schi von Thun, haben
sich zur er­folg­rei­chen Show-​Tanzgruppe hoch­ge­ar­bei­tet. Viele Auf­trit­te, u.a. bei den
Ver­eins­fa­schings­fes­ten, ver­lei­hen ihnen ein be­son­de­res An­se­hen im Ver­ein. An­fang 1996
er­reicht die Mit­glie­der­zahl ein neues Hoch: 603 Mit­glie­der zählt nun der Ver­ein. Aber nicht
nur die Tur­ner schla­gen sich wa­cker bei ihren Wett­kämp­fen; auch die Vol­ley­bal­ler hal­ten sich
gut in der Frei­zeit­li­ga und zei­gen sou­ve­rä­ne Leis­tun­gen bei ihren Tur­nie­ren. Um wei­ter­hin
die gute Trai­nings­qua­li­tät in allen Dis­zi­pli­nen bei­zu­be­hal­ten setzt der Ver­ein auf die
kon­ti­nu­ier­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung von jun­gen Übungs­lei­tern. Step-​Aerobic, mit Sa­bi­ne
Sai­ler, schließt die Lücke, die durch die Auf­lö­sung der Ju­gend­jazz­tanz­grup­pe ent­stan­den ist.
Vor dem Jahr­tau­send­wech­sel macht sich Un­lust breit im Vor­stand: Seit 20 Jah­ren sind
Ver­eins­füh­rung, Mit­glie­der­ver­wal­tung, Kasse und Buch­hal­tung in den­sel­ben Hän­den.
Nie­mand Neues will sich mit deren Ver­wal­tung be­fas­sen.

Das neue Jahr­tau­send / Mill­en­ni­um: Die Dis­kus­sio­nen über die Zu­kunft des Ver­eins
füh­ren zu meh­re­ren Ge­sprächs­run­den. Erst zum An­fang des Jah­res 2001 wird eine Lö­sung
sicht­bar: Die Ver­eins­lei­tung wird kom­plett neu­ge­stal­tet: Zum ers­ten Mal wird eine Frau zum
Vor­stand ge­wählt: Aria­ne Ger­rit­zen. Erst­mals gibt es auch eine of­fi­zi­el­le Ge­schäfts­stel­le bei
Mo­ni­ka Et­te­rer, die ja schon seit vie­len Jah­ren über ihre Übungs­lei­ter­tä­tig­keit hin­aus
wert­vol­le or­ga­ni­sa­to­ri­sche Ar­beit zu­ver­läs­sig und schnell er­le­digt. Gi­se­la Breu­er bleibt 2.
Kas­sie­re­rin und ge­währ­leis­tet da­durch einen rei­bungs­lo­sen Über­gang. Der Neu­an­fang wird
aber nicht ein­fach: Es dau­ert, bis alle Ak­teu­re, auch die Übungsleiter-​Innen und Vorturner-​
Innen, die neuen Ver­stän­di­gungs­we­ge fin­den und nut­zen. Zu allem Über­fluss be­wirkt ein
Schwel­brand in der Turn­hal­len­de­cke eine mehr­wö­chi­ge Sper­rung der Turn­hal­le.
Nut­zungs­ge­büh­ren sind ab jetzt auch für jede re­gu­lä­re Hal­len­stun­de an die Stadt zu zah­len.
Ein klei­nes see­li­sches High­light ist da das neue Ju­gend­heim in Dachau-​Mitterndorf. Es ist
nicht nur gut ge­lun­gen, son­dern auch noch ver­gleichs­wei­se bil­lig. Die Mit­glie­der­zah­len
gehen immer wei­ter auf ein neues Tief zu­rück: 409. Auch bei den Kin­dern wer­den die Rei­hen
lich­ter. Junge Übungs­lei­ter/Innen wan­dern, stu­di­en­hal­ber oder be­rufs­be­dingt, ab. Wir steu­ern auf eine neue Tal­soh­le zu. Dies ist zwar an­stren­gend und är­ger­lich, aber durch­aus
nicht neu. Wäh­rend der ver­gan­ge­nen 50 Jahre haben wir schon 7 oder 8 sol­cher Tief­punk­te
über­wun­den. Wie in Wel­len­be­we­gun­gen ging es stän­dig auf und nie­der. Kann das ein Trost
sein, dass es An­de­ren auch nicht bes­ser geht? Es scheint kein Re­zept zu geben, mit dem
man eine stän­dig gleich­mä­ßi­ge Ent­wick­lung ga­ran­tie­ren kann. Das muss wohl daran lie­gen,
dass wir es aus­schließ­lich mit Men­schen zu tun haben.

Die 2000er Jahre bis 2021
Sport­an­ge­bo­te
Das prä­gen­de Bild am Diens­tag­abend zur Kon­di­ti­ons­gym­nas­tik war seit jeher der all­seits
ge­schätz­te Hans Mül­ler der an sei­nem 75. Ge­burts­tag am 31. Ja­nu­ar 2015 ver­starb. Mit ihm
hat der Ver­ein einen sehr lan­gen und eng ver­bun­de­nen Weg­ge­fähr­ten ver­lo­ren, er trat am
01.06.1959 als Mit­glied dem Ver­ein bei. Er hat als pas­sio­nier­ter Ski­fah­rer seine Ski-
Gym­nas­tik un­nach­ahm­lich ge­prägt und somit die Sport­ler und Sport­le­rin­nen nicht nur die
Som­mer­mo­na­te über für den Win­ter vor­be­rei­tet, son­dern auch über die Win­ter­mo­na­te
hin­weg fit ge­hal­ten. Für diese Prä­gung einer Gym­nas­tik­stun­de, die als feste In­sti­tu­ti­on zur
FTM-​West ge­hört, bleibt der Dank an Dich Hans, immer be­stehen. Er­freu­lich ist die
Fort­füh­rung die­ses Stun­den­an­ge­bots zu­nächst durch weib­li­che Un­ter­stüt­zung von Sonja
Sta­mer bis zum Jahr 2016. Da­nach haben mit viel Ei­gen­in­itia­ti­ve und Muße zwei lang­jäh­ri­ge
Teil­neh­mer der Kon­di­ti­ons­gym­nas­tik, Wer­ner Squar­ra und Her­mann Daser, die Stun­de am
Lau­fen ge­hal­ten – zur Freu­de aller, denen der Dienstag-​Abend im Ver­ein ans Herz
ge­wach­sen ist – bis im Som­mer 2021 mit Sl­ad­ja­na Va­sil­je­vic eine sehr ver­sier­te Trai­ne­rin
das Ruder über­nom­men hat. Auch wird hier ex­ter­nen Teil­neh­mern die Türe of­fen­ge­hal­ten,
wel­che die Ab­nah­me des DOSB-​Sportabzeichens an­stre­ben, wofür ins­be­son­de­re Anton
Bösz und Ed­mund Oben­dor­fer hel­fend und als Wer­tungs­rich­ter zur Seite ste­hen.

Das Ae­ro­bic An­ge­bot am Dienstag-​ bzw. Don­ners­tag­abend wan­delt sich im Laufe der Jahre
so­wohl in­halt­lich als auch von Sei­ten der Trai­ner­be­set­zung. Vor­han­den­de Ge­rä­te wer­den
daher im Wech­sel ge­nutzt, so dass das An­ge­bot von gut 10 Jah­ren Step-​Aerobic über
Bo­dy­sty­ling mit Ein­satz von Han­teln und Schwung­sei­len va­ri­iert. Ab­hän­gig von je­wei­li­gen
Trai­ne­rin­nen wird auch diese Stun­de immer mal wie­der durch­ge­führt, neu ins Leben ge­ru­fen
oder zeit­wei­se zwangs­wei­se aus­ge­setzt. Seit der Trai­ner­ver­stär­kung von Sl­ad­ja­na Va­sil­je­vic
im Som­mer 2021 er­freu­en sich die Aerobic-​Begeisterten über das neue Sport­an­ge­bot in
Form von Pi­la­tes und Bo­dy­po­wer und set­zen so die lang­jäh­ri­ge Tra­di­ti­on des Ver­eins,
Tur­nen aber nicht ohne Ganz­kör­per­gym­nas­tik – fort.

Auch die his­to­risch ver­an­ker­te Da­men­gym­nas­tik wurde über die Jahre hin­weg wei­ter mit
gro­ßer Be­geis­te­rung bei den weib­li­chen Ver­eins­mit­glie­dern an­ge­bo­ten. Hier muss­ten wir
zum gro­ßen Be­dau­ern von un­se­rer lang­jäh­ri­gen Trai­ne­rin, Mar­tha Künst­ner, am 4.
No­vem­ber 2015 Ab­schied neh­men. Sie ver­starb im Alter von 84 Jah­ren und war seit
01.02.1968 Mit­glied des Ver­eins. Mit ihr hat der Ver­ein ein Mit­glied und vor allem eine
Trai­ne­rin mit Herz & Seele ver­lo­ren, sie wird immer un­ver­ges­sen blei­ben, nicht nur bei den
Damen, die jeden Mitt­woch­abend die Turn­hal­le mit Leben ge­füllt haben. Die
Da­men­gym­nas­tik wird seit­her er­folg­reich fort­ge­führt, hier brin­gen sich nach Mo­ni­ka Et­te­rer
(seit Früh­jahr 2012) und Tetya­na Pak­hu­ta (seit Herbst 2012), die ei­ni­ge Jahre zuvor be­reits
die Stun­de mit­ge­stal­tet haben, nun­mehr An­drea Mühltha­ler (seit No­vem­ber 2012) und
Mag­gie Ven­del im Wech­sel ein und hal­ten diese Stun­de wei­ter­hin als feste Größe des
Sport­an­ge­bots am Lau­fen.

Ein wei­te­res Sport­an­ge­bot rund um einen Ball und vie­len Män­nern, die da­nach jagen, ihn in
zwei Tore schie­ßen zu dür­fen, wird von Chris­ti­an Bauer über viele Jahre er­folg­reich be­treut. Ab­ge­löst hat ihn seit dem Jahr 2020 Marc Schwe­neker, der wei­ter­hin den Ball und die
be­geis­ter­ten Spie­ler mit viel Freu­de und Elan am Rol­len hält.

Ein über die Jahre schon fast ver­ges­se­ner Sport hat seit 2017 zur Freu­de aller wie­der
Ein­zug ge­fun­den: Tisch­ten­nis! Nach­dem die­ses An­ge­bot im Juni 2006, da­mals be­treut von
Franz Art, un­ter­stützt von Man­fred Lüh­mann und Bir­git Ober­mai­er mit ju­gend­li­chen
Teil­neh­mern, be­en­det wurde, haben Nor­bert Knupp und Ro­bert Titze das Spiel an der Plat­te
für die Er­wach­se­nen wie­der ins Leben ge­ru­fen. Mit dem Ziel, die Plat­ten aus purer Freu­de
wie­der zu be­spie­len, ist somit die­ses Sport­an­ge­bot am Mitt­woch­abend, mitt­ler­wei­le be­treut
von Mi­chae­la Eckar­dt, wie­der fest in den Übungs­plan in­te­griert.

Der Don­ners­tag­abend war seit Jahrz­en­ten und ist wei­ter­hin ge­prägt vom Ge­rä­te­tur­nen für
Er­wach­se­ne. Ein Sport­an­ge­bot, das mal mehr mal we­ni­ger Zu­lauf er­fährt aber als Zen­trum
un­se­res Ver­eins nach wie voll Be­liebt­heit ge­nießt. In jüngs­ter Zeit er­le­ben wir hier ver­mehrt
Zu­lauf durch Sport­stu­den­ten, die das üben und trai­nie­ren an Ge­rä­ten schät­zen aber auch die
Stamm-​Turnmannschaft er­freut sich des un­er­müd­li­chen Tur­nens an den Ge­rä­ten, um die
Span­nung im gan­zen Kör­per bis ins hohe Alter zu er­hal­ten und so für alle Be­rei­che des
All­tags ge­sund zu blei­ben.

Nach wech­seln­den Ver­ant­wor­tun­gen für die ein­zel­nen Turn­spar­ten in den Jah­ren seit 2000
(bzw. davor) durch Georg Schnei­der, Erwin Huber und Karl Weyh, hat Chris­ti­an Wan­ner die
Lei­tung des Er­wach­sen­en­tur­nens wie auch ins­ge­samt die Po­si­ti­on des Ab­tei­lungs­lei­ters
Tur­nen im Laufe der Zeit bis zum Jahr 2017 über­nom­men und hier­bei die Tur­ner­fah­ne stets
sehr hoch­ge­hal­ten und mit viel Ein­satz eine hohe tur­ne­ri­sche Qua­li­tät ge­for­dert und
ge­för­dert. Auch das Kin­der­tur­nen fiel unter sein Re­sort, ins­be­son­de­re die För­de­rung der
Jun­gen lag ihm an Her­zen. Mit einem en­ga­gier­ten Team, u. a. durch Wilma Nebel und Alena
Stast­ny, auch um die Mäd­chen war es mög­lich, die­ses An­ge­bot wei­ter­hin bie­ten zu kön­nen.
Zwi­schen­zeit­lich muss­te das Kin­der­tur­nen aus ver­schie­de­nen Grün­den auf­ge­ge­ben wer­den
– maß­ge­bend war hier­bei die Schul­sa­nie­rung mit Be­ginn des Som­mers 2019, da durch ggf.
aus­ge­la­ger­te Turn­hal­len der Weg in den Ver­eins­sport für Kin­der zu weit wurde. Das
Er­wach­sen­en­tur­nen wird nach dem Weg­gang von Chris­ti­an nun­mehr von Erwin Huber
fort­ge­führt, der eben­so ein jahr­zehn­te­lan­ges Ver­eins­mit­glied ist und die Turn­ge­rä­te wie seine
ei­ge­ne Wes­ten­ta­sche kennt.

Die Mit­glie­der dür­fen sich zudem seit Ende des Jah­res 2011 über ein sehr fun­dier­tes Yoga
An­ge­bot freu­en, das un­se­re seit Herbst 2012 li­zen­zier­te Yoga-​Lehrerin Ul­ri­ke All­mann
un­er­müd­lich an­bie­tet. So deh­nen, stre­cken und atmen sich jeden Don­ners­tag in der
Gym­nas­tik­hal­le die Damen allen Al­ters – und auch er­freu­li­cher­wei­se ein­zel­ne Her­ren – in
den un­ter­schied­lichs­ten Kör­per­hal­tun­gen durch ihre Mus­ku­la­tur und schlie­ßen die Anfänger-​
und Fort­ge­schrit­tenen­stun­den nach ab­schlie­ßen­der Tie­fen­ent­span­nung mit neu
ge­won­ne­nem Elan ab.

Im Be­reich der Gymnastik-​Sparte wurde im I. Quar­tal 2012 die Er­tüch­ti­gung mit den
so­ge­nann­ten Flexi-​Bars ins Leben ge­ru­fen. Als Trai­ne­rin hier­für stand uns Mo­ni­ka Milla bis
zum Jahr 2016 ex­klu­siv zur Seite, die es sehr gut ver­stand mit den schwin­gen­den Stä­ben
her­um­zu­wir­beln und die Gym­nas­tik­be­geis­ter­ten damit zum Schwit­zen brach­te. Seit der
Auf­ga­be der ex­klu­si­ven „Flexi-​Bar“-​Stunde kom­men diese Stäbe wei­ter­hin mit gro­ßer
Be­geis­te­rung und zur Freu­de der klei­nen, zar­ten ver­steck­ten Mus­ku­la­tur im Kör­per im
Rah­men der Funk­ti­ons­gym­nas­tik zum Ein­satz.
Den Wo­chen­ab­schluss bil­det nach wie vor das Freizeit-​Volleyball, das durch aus­dau­ern­den
Ein­satz zu­nächst von Jörg Storch und spä­ter al­lei­ne von Chris­ti­an Mühl­dor­fer ge­lei­tet wird.
Die Grup­pe um diese bei­den en­ga­gier­ten Sport­ler fin­det be­stän­dig zu­sam­men und führt auch dazu, dass wir zu­sam­men mit den üb­ri­gen An­ge­bo­ten als Ver­ein für frei­zeit­ori­en­tier­ten
Brei­ten­sport an­ge­se­hen wer­den kön­nen.

Vor­stand­schaft
Aria­ne Ger­rit­zen hat das Amt der 1. Vor­sit­zen­den sowie des Vor­stan­des zur
Mit­glie­der­ver­samm­lung im März 2009 ab­ge­legt. Ihr folg­te die bis­he­ri­ge 2. Vor­sit­zen­de
Sa­bi­ne Sai­ler in der nun künf­ti­gen Po­si­ti­on der „Che­fin“, mit Max Mühltha­ler als 2.
Vor­sit­zen­den. Die bei­den soll­ten lange Jahre diese Po­si­ti­on in­ne­ha­ben, was ihnen wohl zu
Be­ginn nicht so be­wusst war – die Ab­wahl er­folg­te erst 12 Jahre spä­ter, in der
Mit­glie­der­ver­samm­lung im Herbst 2021. Seit­her über­neh­men Wer­ner Squar­ra den 1. Vor­sitz
und Jörg Schol­ler den 2. Vor­sitz der Vor­stand­schaft.

Das Team in­ner­halb des Vor­stands ist über die Jahre teils be­stän­dig ge­blie­ben, so ist
Mar­ti­na Schäf­fer als Kas­sie­re­rin über die Jahre seit 2000 bis über das Jahr 2022 hin­aus
äu­ßerst en­ga­giert dabei, auch Ro­bert Titze und Ro­land Gru­ber bie­ten seit dem Jahr eine
sta­bi­le Ein­heit als Tech­ni­sche Lei­ter. Ab­ge­run­det wird die Vor­stand­schaft von Her­mann
Daser, der als Schrift­füh­rer seit bes­tens un­ter­stützt und vom Mi­chae­la Eckar­dt eben­falls im
Amt der 2. Kas­sie­re­rin und zu­letzt seit der Ju­gend­ver­samm­lung im Jahr 2021 als
Ju­gend­lei­te­rin.

Wei­te­re Vor­stän­de in den Jah­ren seit 2000 waren Aria­ne Ger­rit­zen, Hu­bert Hu­decek, Jakob
Schnei­der, Mo­ni­ka Et­te­rer, Gi­se­la Breu­er, Chris­ti­an Mark­graf, Bir­git Straßl, Nor­bert Knupp,
Ed­mund Oben­dor­fer, Jörg Storch und Man­fred Lüh­mann sowie als Ju­gend­lei­ter Iris
Ober­mai­er, Alexa Ger­rit­zen, Jo­han­na Schmidt und Ste­fan Oben­dor­fer. Ihnen allen sind die
Ge­stal­tung und das Auf­recht­erhal­ten des Ver­eins über die Jahre hin­weg zu ver­dan­ken.

Die Mit­glie­der­ver­wal­tung wurde seit 2003 sie­ben Jahre lang von Han­ne­lo­re Schol­ler für
den Ver­ein be­treut, die somit der Vor­stand­schaft eine äu­ßerst tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung
ge­bo­ten hat. Seit­dem I. Quar­tal 2010 wird die Ver­wal­tung eben­falls au­ßer­halb der
Vor­stand­schaft von Erika Her­te­rich be­treut, die damit eine wich­ti­ge Schnitt­stel­le zwi­schen
der Vor­stand­schaft, der Ge­schäfts­stel­le, der Kas­sie­re und der Ver­eins­mit­glie­der bil­det.

Mit­glie­der­ent­wick­lung
Waren es An­fang 2000 noch knapp 500 Mit­glie­der, ist die­ser Be­stand bis zum Jahr 2021 auf
155 ins­ge­samt ge­schrumpft. Dabei sind die größ­ten Aus­trit­te dem man­geln­den
Kin­der­sport­an­ge­bot zu­zu­schrei­ben, das spä­tes­tens mit Be­ginn der Schul­sa­nie­rungs­pha­se im
Jahr 2019 ge­stri­chen wer­den muss­te. Je­doch war die Ten­denz zum Abbau der
Kin­der­sport­stun­den auch schon in den Jah­ren davor ab­seh­bar, nach­dem es immer
schwie­ri­ger wurde, ver­läss­li­che und lang­jäh­rig en­ga­gier­te Übungs­lei­ter und Trai­ner zu fin­den
– zu schnell­le­big, fle­xi­bel und nicht mehr re­gio­nal ori­en­tiert hat sich unser Ge­sell­schafts­bild
im Laufe der Jahre ent­wi­ckelt. Ein Ver­eins­mo­dell wie bis­her bei der FTM-​West scheint dafür
nicht mehr zeit­ge­mäß und zu wenig lu­kra­tiv für junge Leute, die hin zum Geld ver­die­nen und
weg von ideel­lem An­sporn ihre Frei­zeit ge­stal­ten wol­len.

Di­ver­ses
Im Jahr 2006 bie­tet die FTM-​West ihren Mit­glie­dern an, mit ent­spre­chen­der Ver­güns­ti­gung
Sport­an­zü­ge (Hose und Trai­nings­ja­cke) sowie T-​Shirts mit Ver­eins­lo­go zu be­zie­hen. Die
Ak­ti­on fin­det gro­ßen be­geis­ter­ten An­klang, ins­be­son­de­re unter den ak­ti­ven Mit­glie­dern und
so wer­den seit­her in den Turn­hal­len immer wie­der Ak­ti­ve mit Logo auf Rü­cken und/oder der
Brust ge­sich­tet. Auf­grund des gro­ßen An­drangs die­ser Ak­ti­on kommt es im Ja­nu­ar 2013 zu
einer Wie­der­ho­lung, mit an­de­ren Mo­del­len aber eben­so gro­ßer Re­so­nanz und Be­geis­te­rung. Unser Haupt­ver­ein, die Freie Tur­ner­schaft Mün­chen e. V. gegr. 1893, fei­ert im Jahr 2018 ihr
125-​jähriges Ju­bi­lä­um, an der die FTM-​West e. V., zu­sam­men mit ihren fünf Schwester-​
Ver­ei­nen, FTM-​Blumenau, -Gern, -Nord, -​Schwabing und -Süd, am Ver­eins­ge­län­de in
Dachau-​Mitterndorf teil­nimmt.

Eine all­jähr­li­che In­sti­tu­ti­on im Ver­eins­ge­sche­hen ist die berühmt-​berüchtigte Kinder-​
Ni­ko­laus­fei­er,
in der ins­be­son­de­re die Kleins­ten ganz große Augen be­kom­men, wenn sie
vom Ni­ko­laus mit Rau­sche­bart ein „Pa­ckerl“ über­reicht be­kom­men. Dass darin immer eine
will­kom­me­ne Über­ra­schung aber auch Ty­pi­sches zur Vor­weih­nachts­zeit für Kin­der drin ist,
wie Leb­ku­chen, ein Scho­ko­la­den­ni­ko­laus, rote Äpfel und Nüsse, hat über die Jahre hin­weg
maß­geb­lich Mo­ni­ka Et­te­rer ge­prägt. Das Strah­len in den Augen der Kin­der am
Ni­ko­laus­abend war der Dank an sie. Zudem haben alle Ak­ti­ven stets für eine tolle
Um­set­zung die­ses be­son­de­ren Abends ge­sorgt, sich Ge­dan­ken für die je­wei­li­ge
Sport­dar­bie­tung der Grup­pen ge­macht, mit den Kin­dern und Ju­gend­li­chen bzw. jun­gen
Er­wach­se­nen in­ten­siv trai­niert, beim Auf- und Abbau am Ver­an­stal­tungs­abend tat­kräf­tig
ge­hol­fen und eben­so en­ga­giert durch den Abend be­glei­tet. Das hat die Turn­hal­le all­jähr­lich
in eine wahre Vor­weih­nachts­fei­er ver­wan­delt und auch in den Augen der El­tern für sehr
gro­ßen Zu­spruch ge­sorgt. Wir kön­nen nur dar­auf hof­fen, so eine Ver­an­stal­tung nach
Fer­tig­stel­lung der Schul­sa­nie­rung wie­der pla­nen zu dür­fen – die Kin­der wären si­cher­lich
dank­bar dafür. Auch die jähr­lich statt­fin­den­de Jah­res­end­fei­er im An­schluss an die Kinder-​
Ni­ko­laus­fei­er hat stets gro­ßen Zu­spruch bei allen Ak­ti­ven und Hel­fern ge­fun­den. Ein paar
Bier­ti­sche, fest­lich mit ein paar Zwei­gen und Ker­zen de­ko­riert, ein Topf Würstl und etwas zu
trin­ken reich­te stets aus, um im Tisch­ten­nis­kel­ler ein net­tes Zu­sam­men­sein zu ga­ran­tie­ren
und damit gleich­zei­tig einen Dank für die Ar­beit über das ganze Jahr hin­weg aus­zu­spre­chen.

Home­page
Das di­gi­ta­le Zeit­al­ter hat auch in un­se­rem Ver­ein Ein­zug ge­hal­ten und so wird im April 2009
un­se­re Home­page www.ftm-​west.de ins Leben ge­ru­fen. Damit ver­bun­den pfle­gen wir auch in
den ers­ten Jah­ren den Kon­takt mit un­se­ren Mit­glie­dern und In­ter­es­sier­ten über di­ver­se
Social-​Media-Kanäle wie Face­book und You­Tube – dies wird je­doch zu Ende 2017
ein­ge­stellt. Maß­geb­lich zur Um­set­zung die­ses her­aus­for­dern­den Pro­jek­tes sowie zur Pfle­ge
bis in das Jahr 2017 hin­ein hat unser Vor­stands­mit­glied Chris­ti­an Wan­ner bei­getra­gen.
Des­sen fach­kun­di­ges Wis­sen um die Di­gi­ta­li­sie­rung und un­er­müd­li­che Un­ter­stüt­zung hier­bei
ver­dienst der Ver­ein den bis heute ak­tu­el­len Auf­tritt im welt­wei­ten Netz. Die wei­te­re Pfle­ge
der Vereins-​Homepage über­nimmt seit Mitte 2017 Alex­an­der Squar­ra und be­kommt hier­für
die In­for­ma­tio­nen aus ers­ter Hand vom Lei­ter der Ge­schäfts­stel­le, Wer­ner Squar­ra und
damit des 1. Vor­sit­zen­den seit Herbst 2021.

Ju­gend­heim Dach­au
Im Jahr 2015 wird unser Ver­eins­heim des Haupt­ver­eins Freie Tur­ner­schaft Mün­chen e. V.
gegr. 1893 mit Mar­ki­sen aus­ge­stat­tet, die es künf­tig auch bei reg­ne­ri­schem Wet­ter ge­stat­ten
soll, di­ver­se Fes­ti­vi­tä­ten durch­füh­ren zu kön­nen. Maß­geb­lich zu die­ser Um­set­zung
bei­getra­gen hat nicht zu­letzt durch die 50 %ige Über­nah­me der Ge­samt­kos­ten die­ses
An­baus die FTM West, um die bis­her schon sehr be­geis­tert durch­ge­führ­ten
Ju­gend­ver­an­stal­tun­gen und Som­mer­fes­te auch wei­ter­hin un­ge­trübt statt­fin­den zu las­sen.

Die Ent­schei­dung für die­ses Pro­jekt haben die wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen be­stä­tigt,
ins­be­son­de­re das jähr­li­che Som­mer­fest, das schon his­to­risch eine feste Größe in den
Ver­eins­ak­ti­vi­tä­ten dar­ge­stellt hat – im Juli 2011 fand es zum 30. Mal statt – wurde mit
gro­ßem Elan fort­ge­führt. Dreh- und An­gel­punkt die­ser Fes­ti­vi­tät waren und sind un­er­müd­lich
die Ak­teu­re, Mo­ni­ka Et­te­rer und Man­fred Lüh­mann, die mit sehr viel En­ga­ge­ment und
Freu­de am Fest für des­sen Um­set­zung ge­sorgt haben. Von der Or­ga­ni­sa­ti­on, über die Pu­bli­ka­ti­on in­ner­halb der ver­schie­de­nen Spar­ten und Grup­pen des Ver­eins, bis hin zum
Auf­bau der Bier­tisch­gar­ni­tu­ren und der Feu­er­scha­le für ein ge­müt­li­ches Knis­tern und
Zu­sam­men­sit­zen nach Ver­kös­ti­gung, für die sie eben­so sorg­sam stets einen gro­ßen An­teil
bei­steu­ern, ste­hen die Bei­den ein und sor­gen somit für das Wei­ter­le­ben die­ser
Ver­an­stal­tung. Hut ab, vor so viel Ein­satz, der in un­se­rer di­gi­ta­len und schnell­le­bi­gen Welt zu
wür­di­gen ist, denn egal ob Regen oder Wind an­ge­sagt sind, ob schon dunk­le Wol­ken beim
Los­fah­ren in Mün­chen am Him­mel auf eine eher feuch­te Ver­an­stal­tung hin­deu­ten, durch
Mo­ni­ka´s und Man­fred´s Op­ti­mis­mus wur­den die Teil­neh­mer oft­mals eines Bes­se­ren be­lehrt
und es war so, als würde das La­ger­feu­er die Wol­ken über dem Ver­eins­heim weg­bla­sen.

Die 2020er Jahre…
Co­ro­na!
Am 27.1.2020 wurde die 1.In­fek­ti­on in Deutsch­land be­stä­tigt. Seit­dem gab es 3 Lock­downs,
die un­se­ren Übungs­be­trieb auf Jahre er­heb­lich be­ein­fluss­te. Erst An­fang April 2023 wurde
die Pan­de­mie of­fi­zi­ell für be­en­det er­klärt.

Durch die Schul­sa­nie­rung mit Be­ginn des Som­mers 2019 hat die FTM-​West e.V. Ihre
„Hei­mat“ ver­lo­ren. Der erste Bau­ab­schnitt (neue Schu­le) wurde ver­spä­tet zum Som­mer 2023
ab­ge­schlos­sen. Der zwei­te Bau­ab­schnitt (Schwimm-​ und Mehr­fach­turn­hal­le) wurde mit dem
Ab­riss der Gym­nas­tik­hal­le im Herbst 2023 be­gon­nen. Fer­tig­stel­lung 2025? Erst da­nach ist
mit einer neuen Turn­hal­le der Schu­le zu rech­nen und es gilt, bis dahin das Be­stehen des
Ver­eins fort­zu­füh­ren und sich für einen Neu­be­ginn gut auf­zu­stel­len – die Hal­len­ver­ga­be wird
dann vor­aus­sicht­lich nicht mehr so ex­klu­siv wie bis­lang an un­se­ren Ver­ein von­stat­ten­ge­hen.

Seit­dem Ab­riss der alten Schu­le muss­ten neue Hal­len­plät­ze für den Übungs­be­trieb ge­fun­den
wer­den. Mit ins­ge­samt 7 ver­schie­de­nen Sport­stät­ten/Turn­hal­len incl. einen ehe­ma­li­gen
Raum im Kin­der­gar­ten Namen Jesu lau­fen der­zeit die Trai­nings­stun­den ab.

Bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung 2023 er­folg­te ein Wech­sel des 1.Kas­siers. Mar­ti­na Schäf­fer
gab ihr Amt an Mi­chae­la Eckar­dt ab die kurz da­nach auch die Mit­glie­der­ver­wal­tung von Erika
über­nahm. Somit beide Funk­tio­nen in einer Hand. Mit Ein­füh­rung des neuen
Ver­eins­pro­gramms (Wiso Mein­Ver­ein – Buhl) sind wir tech­nisch op­ti­mal auf­ge­stellt.

Kin­der­tur­nen konn­te im Jahr 2022 in der Fürs­ten­rie­der Schu­le mit 2 Übungs­lei­tern (Jana und
Eugen) wie­der nach lan­ger Pause star­ten. Der Start war holp­rig, in­zwi­schen haben wir
wie­der gut 25 Kin­der im Alter von 5-12 Jahre dafür ge­win­nen kön­nen.

Mit ak­tu­ell 153 Mit­glie­dern haben wir den wei­te­ren Mit­glie­der­schwund (130) ab­ge­fan­gen,
aber bei wei­tem nicht mehr die Zah­len von frü­her er­reicht.
Mal sehen, wie alles wei­ter­geht……